Magnetkarten

 

Der Magnetstreifen ist das älteste und billigste Element, das die Datenübertragung ermöglicht, die man automatisch in Kartenlesern lesen kann.  Die Magnetkarten (ISO 7811) werden meistens in Systemen mit großer Kartenanzahl benutzt, wo die vorhandene technische Infrastruktur zum wichtigsten Auswahlkriterium für den Datenträger ist. Die meisten Einzelhändler und Dienstleister besitzen die Lesegeräte. Aus dem Gesichtspunkt der Informationssicherheit ist die mangelnde Sicherung der Informationen auf dem Datenstreifen ein wesentlicher Nachteil dieser Karten, was relativ einfach diese Daten kopieren lässt.


In den Systemen, die die Magnetkarten benutzen, sollen alle wesentlichen Informationen in den Computern gespeichert werden und die Karte wird nur zum Träger der ID-Nummer. Gegenwärtig benutzt man die HICO-Karten am häufigsten (high coercivity), die höheren Entmagnetisierungwiderstand besitzen. Die Karte hat hohe Koerzitivkraft des Streifens (etwa 4000 Oersted) und die Speicherung erfolgt auf drei Streifen: der erste Streifen ermöglicht die Speicherung von 75 alphanumerische Zeichen, der zweite 40 numerische Zeichen und der dritte 107 numerische Zeichen.  Auf dem Markt gibt es noch die LOCO-Karten (low coercivity). Eine LOCO-Karte hat auch drei Streifen, aber die niedrige Koerzitivkraft verursacht die größere Anfälligkeit für Entmagnetisierung.

Die Magnetkarten sind am öftesten zu treffen, besonders in Zahlungssystemen und Loyalitätsprogrammen.