Elektronische Transponderkarten

 

Die Transponderkarten sind scheinbar identisch wie einfache Plastikkarten, aber drin steckt spezielle Elektronik. Sie besteht aus dem Chip und Transponder, also Antenne, die die Technologie Radio Frequency Identification (RDIF) benutzt. Diese Technologie ermöglicht berührungslose Kommunikation mit dem Decoder, der mit Antenne und Sender ausgestattet ist. Benutzt werden viele unterschiedliche Transponder, z.B. Mifare, Hitag 1 oder Hitag 2, Q5, Unique.


Elektronische Transponderkarten haben alle Vorteile der Berührungskarten, wobei der Hauptnachteil, also schnelle Abnutzung, behoben wurde. Die Stromversorgung der Transponderkarten beruht auf Induktion, was berührungslose Kommunikation mit dem Leser ermöglicht. Außerdem sind sie ganz wasserfest und die Lebensdauer beträgt sogar einige Jahre.


Durch Benutzung von unterschiedlichen elektronischen Systemen kann man die Transponderkarten als einfachen Träger der ID-Nummer anwenden, zweiseitige Kommunikation ist aber auch möglich, wodurch die Daten, die auf der Karte gespeichert sind, geändert werden (z.B. in Loyalitätsprogrammen kann man die Punkte addieren oder abziehen). Die Sicherheit der Transponderkarten wird durch besondere Systeme garantiert, die die Kommunikation vor Abhöranlagen schützen, außerdem sind sie gegen Kollisionen und Konflikte abgesichert.


Die Popularität dieser Karten ergibt sich vor allem aus der Lebensdauer und der einfachen Bedienung, aber der Preis ist deutlich höher als bei anderen Kartenarten. Die Systeme zur Aufnahme der Arbeitszeit und Zugangskontrolle wurden eigentlich ganz durch Transponderkarten beherrscht, sie erregen auch immer größere Aufmerksamkeit in Zahlungssystemen oder bei Fahrkarten im Stadtverkehr und nicht nur.