Bedruckte Plastikarten

 

Die einfachsten Plastikkarten enthalten nur die Elemente, die zur visuellen Identifizierung dienen und mit keinen magnetischen oder elektronischen Trägern, d.h. Magnetstreifen oder Chip, ausgestattet sind. Ihr Hauptnachteil sind geringe Möglichkeiten, die gespeicherten Daten einzulesen und nur die aufgetragene Strichcode ermöglicht die automatische Kartenidentifizierung. Die Plastikkarten (ISO 7810) sind genau bedruckte Plastikstücke, wobei die waterless-printing-Technologie benutzt wird. In Analogie zu den anderen Kartentypen werden sie gewöhnlich aus PCW, LUC-BIO (bioabbaubares PCW), Polyäthylen, PET oder ABS hergestellt. Bei den Auflagen von über 1000 Exemplare wird die ganze Menge von identischen Karten gedruckt, die dann individuell angepasst (personalisiert) werden, indem die Angaben zum Karteninhaber, die Nummer oder individuelle Informationen in Form von Aufdruck oder Einprägung (Embossing) aufgetragen werden. Die modernste Aufdruckstechnologie ist die DOD-Methode, die den festen ink-jet-Aufdruck  mit der großen Genauigkeit und Geschwindigkeit aufträgt. Mit der DOD-Methode kann man bis 30 000 Karten pro Stunde personalisieren. Zusätzlich kann auf der Karte ein Hologramm oder sgn. Rubbel-Feld befestigt werden.
 
Die Plastikkarten mit dem Aufdruck werden gewöhnlich als Identifizierer und Karten für Stammkunden oder Karten in Loyalitätsprogrammen benutzt, wo die Strichcode zur Anwendung kommt.